Noah stand wie erstarrt vor dem voluminösen Teakholzschreibtisch seines Chefs. Er traute sich kaum zu atmen. Herr Kramer, ein sehr korpulenter Mann in grauem Anzug, etwa Mitte sechzig, blickte mit zusammengekniffenen Augen auf Noah, wie eine Spinne, die ihre Beute fixiert. Seine dicken, fleischigen Finger ruhten auf dem aufgequollenen Leib. Er genoss die Situation sichtlich, kostete jede Sekunde seines vor Angst erstarrten Mitarbeiters aus, indem er immer wieder Sprechpausen